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Praxishandbuch BPMN

Produktinformationen "Praxishandbuch BPMN"

- Starten Sie mit diesem topaktuellen Führer in die Welt der strukturierten Prozesse mit BPMN und profitieren Sie von der Praxiserfahrung der Autoren
- Mit Einführung in den DMN- Standard für Entscheidungen
- Lernen Sie nicht nur die Notationen kennen, sondern auch alles, was damit zusammenhängt: fachliche Prozessmodellierung, Prozessautomatisierung, Prozessorchestrierung und Business-IT-Alignment
- Zum Heraustrennen: eine praktische Übersicht über die wichtigsten Symbole der BPMN und ihre Bedeutung
- Im Internet finden Sie ein kostenloses BPMN-Modellierungswerkzeug
- Neu in der 7. Auflage: Marktentwicklungen in der Prozessautomatisierung
- Ihr exklusiver Vorteil: E-Book inklusive beim Kauf des gedruckten Buches

In diesem Praxisbuch lernen Sie alles kennen, was Sie für den erfolgreichen Einsatz der BPMN in Ihren Projekten wissen müssen. Ausführlich stellen die Autoren die Kernelemente der Notation sowie die grundlegenden Modellierungsprinzipien vor. Doch alleine damit ist es noch nicht getan, denn obwohl BPMN auf den ersten Blick so einfach aussieht, verbergen sich in der Anwendung doch einige Fallstricke.
Daher zeigen die Autoren einerseits, worauf es bei der fachlichen Prozessmodellierung ankommt, und gehen andererseits auf die Perspektive der Prozessautomatisierung und -orchestrierung ein. Zusätzlich kommt auch die Zusammenführung von fachlichen und technischen Modellen, das sogenannte Business-IT-Alignment, nicht zu kurz.
Das alles wird Ihnen mithilfe von Fallbeispielen anschaulich vermittelt. Best Practices, Modellierungskonventionen, Guidelines und "Dos and Don'ts" bieten Ihnen konkrete Hilfestellung für den Einsatz von BPMN in der Praxis.

AUS DEM INHALT //
Einführung/Die BPMN im Detail/Einführung in DMN/Methodisches Vorgehen mit strategischen und operativen Prozessmodellen/Automatisierung mit Workflow Engines/BPMN im Unternehmen einführen/Tipps für den Einstieg

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

3 Bewertungen


3 Bewertungen

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Michael am 09.09.2026

Ein sehr gutes praxisnahes BPMN-Lehrbuch

Als praxisnahes BPMN-Lehrbuch ist das hier vorliegende Werk sehr umfassend. Es eignet sich sehr gut um BPMN zu lernen und fachlich sauber zu modellieren und gut um Prozesse automatisierungsfähig zu konzipieren. Für die Beherrschung von BPMN als formalen Standard bis in XML-/Semantikdetails ist es allerdings nur bedingt hilfreich. Dabei geht das Buch besonders auf folgende Themen ein: die Kernnotation mit Aufgaben, Sequenzflüsse, XOR/AND/OR/komplexe Gateways, Lanes, Pools, Daten und Artefakte; die Ereignisse wie Nachrichten, Timer, Fehler, Bedingungen, Signale, Eskalation, Terminierung, Abbruch, Kompensation, Link- und Mehrfachereignisse sowie ereignisbasierte Gateways und fortgeschrittene Konstrukte wie Teilprozesse, Call Activities, Multi-Instanzen, Transaktionen, angeheftete Ereignisse und Ereignis-Teilprozesse. Es wird auch die Zusammenarbeit zwischen Beteiligten und die Nachrichtenflüsse, die wichtigsten Denkweisen hinter BPMN wie der Tokenfluss und die Prozessinstanzen, die Modellierungspraxis und die Einführung im Unternehmen sowie die Prozessautomatisierung mit den Workflow-/Decision Engines und Orchestrierung eingegangen. Ein Kapitel befasst sich mit DMN als sinnvolle Ergänzung für Geschäftsentscheidungen, es handelt sich aber um kein DMN-Referenzwerk sowie 2 kleinere Abschnitte zum Vergleich mit anderen Notationen wie UML und eEPK. Die Hauptgewichtung des Buches liegt dabei auf der BPMN-Notation, gefolgt vom methodischen Vorgehen und den Werkzeugen und Automatisierungsplattformen. Es ist aber kein Handbuch für eine konkrete Engine-Implementierung oder eine Anleitung zu Deployment, Worker-/API-Programmierung, Incident Handling, Migration oder Security. Als Fazit möchte ich sagen, dass das Buch für das Erlernen und die praktische, fachlich wie technisch anschlussfähige Anwendung von BPMN nahezu alles Wichtige abdeckt, auch wenn die Automatisierungsperspektive dabei deutlich von Camunda geprägt und somit nicht vollständig herstellerneutral ist. Ergänzende Literatur benötigt man allerrdings, wenn man BPMN normativ/formal beherrschen oder produktiv mit einer bestimmten Engine implementieren möchte.

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Thassilo am 08.09.2026

Eine praxisnahe Einführung in die Prozessmodellierung

Man merkt dem Buch an, dass die Autoren nicht nur selbst sehr erfahren in der Prozessmodellierung mit BPMN sind, sondern schon seit vielen Jahren in der Beratung und Schulung in diesem Bereich arbeiten. Die Vorstellung der BPMN Notation auf knapp 80 Seiten nutzt viele Beispiele, um nicht nur ein echtes Verständnis der Semantik mit ihren Feinheiten herzustellen, sondern auch immer den praktischen Einsatz im Blick zu behalten.

Wie die Autoren auch gleich im Vorwort erklären, geht es in diesem Buch noch um deutlich mehr als nur die BPMN-Notation, wichtigstes Ziel ist ein grundlegendes Verständnis für Prozessmodellierung zu entwickeln. Dazu wird ein von den Autoren in zahlreichen Projekten genutztes Methodisches Framework ausführlich vorgestellt und mit Fallstudien die Umsetzung in der Praxis demonstriert.

Ein Kapitel über passende Software bietet einen Überblick in die technische Umsetzung, reicht jedoch nur für ein grobes Verständnis. Auch wenn die Zielgruppe dieses Buches klar nicht-technisch ist, hätte ich mir hier noch etwas mehr gewünscht, gerade um die Auswirkungen der Modellierung und die tatsächliche Umsetzung noch besser einschätzen zu können.

Insgesamt ist das Buch sehr angenehm und zügig zu lesen, weder zu ausführlich noch zu knapp, und bietet einen schnellen und doch umfassenden Einstieg in das Thema Prozessmodellierung.

Hinweis: Ich habe das eBook im Rahmen der Testlesen-Aktion als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. Dies hat meine objektive Meinung nicht beeinflusst.

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Alexander am 25.08.2026

Praxisorientiert, besonders bei komplexen Integrationsprozessen

Das "Praxishandbuch BPMN" von Jakob Freund und Bernd Rücker ist deutlich mehr als ein Nachschlagewerk für BPMN-Symbole. Die Stärke liegt im Praxisbezug: Die Autoren erklären nicht nur die Notation, sondern auch, wann bestimmte Modellierungselemente sinnvoll sind und wann eine formal mögliche Lösung in der Praxis trotzdem keine gute Idee ist.

Besonders interessant fand ich die Verbindung von BPMN mit Prozessautomatisierung und Systemintegration. Aus meiner Sicht als Solution Architect ersetzt BPMN dabei keine Modellierungsansätze wie UML oder C4, sondern ergänzt sie um eine andere Perspektive: Während dort vor allem Struktur und technische Interaktionen im Vordergrund stehen, eignet sich BPMN besonders gut für End-to-End-Prozesse, die über mehrere Systeme und Beteiligte laufen, auf Ereignisse warten oder manuelle und automatisierte Schritte miteinander verbinden. Die vorgestellte Referenzarchitektur mit der Orchestrierung bestehender Services über APIs macht diesen Einsatzbereich gut nachvollziehbar.

Auch die Trennung zwischen Routing im Prozess und komplexeren Geschäftsentscheidungen, die außerhalb des Prozessmodells mit DMN verwaltet werden, ist überzeugend. Ebenso hilfreich ist das methodische Framework mit strategischen und operativen Prozessmodellen sowie menschlichen und technischen Prozessflüssen. Gerade dadurch wird verständlich, wie BPMN als gemeinsame Sprache zwischen Fachbereich und IT eingesetzt werden kann.

Kritischer sehe ich den starken Camunda-Bezug, besonders zu Beginn des Buches. Begriffe wie Camunda-BPM-Kreislauf und Camunda-Haus werden bereits früh im Buch eingeführt. Zwar erklären die Autoren, dass es sich dabei um ihre aus der Praxis entwickelten Modelle handelt und dass das methodische Framework unabhängig von konkreten Softwaretools funktioniert. Für Einsteiger hätte ich mir dennoch eine deutlichere Trennung zwischen BPM als allgemeiner Disziplin, BPMN als standardisierter Notation und Camunda als Hintergrund der methodischen Ansätze und als Softwareplattform gewünscht. Das hätte den Einstieg klarer gemacht.

Insgesamt ist das Buch für mich besonders dann empfehlenswert, wenn BPMN nicht nur zur Dokumentation eingesetzt werden soll, sondern zur Beschreibung und Automatisierung komplexerer Prozesse, die mehrere Systeme und Services sowie manuelle Arbeitsschritte miteinander verbinden.

Jakob Freund

Jakob Freund ist CEO und Mitbegründer von Camunda. Camunda ermöglicht Unternehmen, Prozesse über Menschen, Systeme und Geräte hinweg zu orchestrieren. Jakob ist für die Vision, Strategie und Kultur des Unternehmens verantwortlich und ist die treibende Kraft hinter Camundas globalem Wachstum. Er gründete Camunda gemeinsam mit Bernd Rücker im Jahr 2008, um Unternehmen dabei zu helfen, produktiver und effizienter zu werden, indem sie die für die Automatisierung notwendigen Prozessorchestrierungsfunktionen bereitstellen. Er hat einen Master of Science in Informatik und ist ein gefragter Redner auf Technologie- und Branchenveranstaltungen.

Bernd Rücker

Bernd Rücker ist Chief Technologist und Mitbegründer von Camunda, einem führenden Unternehmen im Bereich der Prozessorchestrierung. Als erfahrener Softwareengineer hat Bernd dabei unterstützt, große, innovative Projekte zur Prozessorchestrierung für Branchenführer wie T-Mobile, Lufthansa, ING und Atlassian zu implementieren. Er arbeitet seit über 15 Jahren an verschiedenen Workflow Engines mit und ist neben dem "Praxishandbuch BPMN" auch Autor von „Practical Process Automation“. Bernd hält weltweit Vorträge und schreibt regelmäßig Magazin- oder Blog-Beiträge rund um neue Paradigmen der Prozessautomatisierung und -orchestrierung, die in moderne Architekturen rund um verteilte Systeme, Microservices, Domain-Driven Design, ereignisgetriebene Architektur und reaktive Systeme passen.

Die Coverdateien dürfen Sie zur Bewerbung des Buches honorarfrei verwenden.