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Das Buch "Effektive Softwarearchitekturen" stellt einen Überblick für moderne Softwarearchitekturen dar, mittlerweile in der zehnten Auflage. Im deutschsprachigen Raum ist der Autor als ausgewiesener Experte für
Softwarearchitekturen bekannt.
Im Buch werden verschiedene Aspekte der Softwarearchitekturen angesprochen, angefangen mit den Begriffen und Definitionen, über die Modellierung und Persistenz bis hin zu den Konzepten und Beispielen von komplexen Softwarearchitekturen. Auch ein separates Kapitel, das sich um die iSAQB-Zertifizierung dreht, fehlt hier nicht. Allerdings, wenn jemand für das Zertifikat lernt, wären eventuell andere Bücher zielführender als dieses.
Ich finde die Themenauswahl sehr breit und die Erklärungen verständlich und fundiert. Was ich sehr hilfreich finde, sind die Begriffe, die hervorgehoben werden sowie viele Tipps des Autors. Man kann sicherlich darüber streiten, ob manches zu kurz geraten ist, aber mein Eindruck ist sehr positiv, und ich besitze eine der ersten Auflagen und informiere mich gerne über Neuerungen. Meinerseits würde ich dieses Buch uneingeschränkt
weiterempfehlen. Letzten Endes wird der Lesestoff permanent erweitert und aktualisiert, so dass neue Aspekte und Erkenntnisse dazu kommen wie hier Cloud und DataContracts.
Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Das Buch bietet eine klar strukturierte Einführung in die Softwarearchitektur und eignet sich sehr gut zur Vorbereitung auf die iSAQB-Foundation-Level-Prüfung. Es behandelt alle relevanten Bereiche – fachliche, technische und organisatorische Aspekte – ohne sich auf einzelne Themen zu verengen. Der Einstieg über ein einfaches Beispiel außerhalb der Softwareentwicklung schafft einen verständlichen Zugang, bevor grundlegende Begriffe, Aufgaben und Rollen von Softwarearchitekt:innen erläutert werden. Zahlreiche Abbildungen und Grafiken, bereits im Überblickskapitel, unterstützen den Lernprozess. Gerne mehr davon. Positiv hervorzuheben ist die Breite der Themen: Motivation guter Architektur, Kommunikation und Dokumentation (inkl. arc42, UML, C4), Entwurfsmethoden (Domain-driven und Quality-driven), zentrale Begriffe (z.B. Kopplung und Kohäsion) und Prinzipien (z.B. SOLID) sowie wichtige Muster (z.B. Adapter, Proxy, Fassade und Observer). Auch die fachliche Domäne wird sinnvoll in den Entwurf einbezogen. Bei Architekturstilen deckt das Buch die wichtigsten Varianten ab, darunter z.B. Layer, Ports-and-Adapter, Pipes-and-Filters, Client-Server, Microservices, CQRS, REST und MVC. Metriken und Cloud-Computing werden nur kurz angeschnitten – passend zum Anspruch einer Einführung. Ich hoffe trotzdem, dass diese Kapitel in zukünftigen Auflagen weiter vertieft werden. Zudem werden technische und querschnittliche Konzepte wie Persistenz, Business Rules, Integration, Verteilung, GUI, Security, Logging, Exceptions und Skalierbarkeit kompakt vermittelt. Fazit: Ein gut strukturiertes, leicht zugängliches Grundlagenwerk für alle, die einen umfassenden Einstieg in die Softwarearchitektur suchen.
Effektive Softwarearchitekturen vermittelt solide Grundlagen und schafft es gleichzeitig, diese sehr praxisnah zu erklären. Der Aufbau ist klar und logisch: Von den Basics über Entwurfsprinzipien und Architekturmuster bis hin zu Dokumentation, Bewertung und Weiterentwicklung von Architekturen wird der komplette Lebenszyklus gut verständlich abgedeckt.
Viele Beispiele, Tipps und Erfahrungswerte sind super, um theoretische Konzepte auf echte Projekte zu übertragen. Themen wie Qualitätsanforderungen, Architekturentscheidungen, arc42 oder Microservices werden angenehm ausgewogen behandelt.
Hinweis: Ich habe dieses Buch vom Verlag als Testleser kostenlos erhalten. Meine Meinung blieb davon unbeeinflusst.
Das Buch nimmt für sich in Anspruch eine Leitfaden zu sein und nach meiner Meinung ist es ein Leitfaden. Der Leitfaden bildet alleine für sich schon eine solide Basis durch alle Phasen eines Softwareenwicklungs-projektes. An vielen Stellen fließen die praktischen Erfahrungen ein. In jedem Kapitel gibt es Referenzen auf vertiefende bzw. weiterführende Literatur, die dann zielgerichtet benutzt werden kann.
Die Kapitel sind chronologisch zum Projektverlauf aufgebaut und sind zum schnellen Überblick in der Beschreibung aufgelistet. Man braucht jedoch eigene Programmiererfahrung, um insbesondere in den frühen Projektphasen eine Idee davon zu haben, was in der entsprechenden Phase herauszuarbeiten ist. Ziel ist es ja, die Bedürfnisse möglichst nahe zu erfüllen und der Softwarelösung näher zu kommen. Das Buch geht auch explizit auf die Phase nach der Entwicklung der Software ein, um durch regelmäßige Wartung die Nutzbarkeit nach Möglichkeit zu verlängern. Dies ist in der Regel in der Zeit nach dem Entwicklungsprojekt. Hier stellt sich öfters die Frage der Kontinuität in Bezug auf Wissen und Personen.
Die zentralen Fragen in der Beschreibung werden praxisnah behandelt und Lösungswege aufgezeigt. Die Lösungen sind so vielfältig wie die Problemstellungen und sind in einem solchen Rahmen nicht darstellbar.
Auf "Effektive Softwarearchitekturen" wurde ich aufmerksam, als ich es mit vielen bunten Notiz-Fahnen im Regal eines Kollegen fand, jedoch schon vor einiger Zeit.
Es ist ein etabliertes Standardwerk, inzwischen schon in der zehnten Auflage. Als ein Lehrbuch würde ich es nicht empfehlen, denn es ist an vielen Stellen zu langatmig an Stellen, an denen UML-Diagramme oder Schemata mehr aussagen als tausend Worte. Als Nachschlagewerk und insbesondere als Auffrischung kann ich es jedem Software-Entwickler ans Herz legen. Über die eingebetteten Referenzen (in der E-Book-Variante insbesondere sehr hilfreich) läßt sich jedes Thema beliebig detailliert weiter vertiefen - jedoch sind _einige_ Referenzen inzwischen ungültig und bedürfen einer Aktualisierung!
Aktualisierte Abschnitte in neueren Auflagen - wie beispielsweise "4.4.4 Microservices" - fallen aus der Reihe, inhaltlich wie auch strukturell.
Weniger Hintergründe, weniger Anekdoten - mehr praktische Beispiele würde ich mir wünschen in zukünftigen Auflagen, eher integriert als in einem eigenen Kapitel.
Mehr gewünscht hätte ich mir zum Kapitel "6 Analyse und Bewertung von SA". Die Software-Architekten werden heute bereits mit Metriken während der Designphase unterstützt, jedoch insbesondere in der Wartungsphase, denn unter dem Time-To-Market-Druck wird Framework- und Legacy-Code zu großen Teilen wiederverwendet.
Dokumentation, effektives Dokumentieren, ja, bitte!! Doch weist auch die zehnte Auflage nicht deutlich genug darauf hin, daß Dokumentation in der Praxis zu schnell veraltet (nicht mehr der Realität entspricht). Hier sollte der aktuelle Stand der Technik in der elften Auflage Einzug erhalten: Der Code ist die Dokumentation, die Dokumentation wird aus dem Code extrahiert, im Code dokumentierte Designentscheidungen sind zu berücksichtigen: Expertensysteme sind bereits etabliert. Analog zu Explainable-AI (xAI) wird Explainable-Software-Architecture immer wichtiger.
Der Software-Architekt, seine Rollen, seine Verantwortlichkeiten, seine Kollaborateure - die hohe Kunst der Diplomatie.
Als langjähriger iSAQB CPSA-F Trainer schätze ich die 9. Auflage von Gernot Starkes "Effektive Softwarearchitekturen" besonders. Das Buch verbindet auf einzigartige Weise fundierte Theorie mit echter Praxisnähe. Die klare Strukturierung und verständliche Sprache machen es zum idealen Begleiter für meine Kursteilnehmer - sowohl während der Ausbildung als auch später als wertvolles Nachschlagewerk. Die kontinuierliche Aktualisierung über die Auflagen hinweg sorgt dafür, dass das Werk stets relevant bleibt. Ein absolut empfehlenswertes Standardwerk für alle, die sich mit Softwarearchitektur beschäftigen.
Dr. Gernot Starke stellt sich seit vielen Jahren der Herausforderung, die Architektur großer Systeme effektiv zu gestalten. Zu seinen Kunden zählen mittlere und große Unternehmen aus den Branchen Finanzdienstleistung, Logistik, Handel, Telekommunikation und dem öffentlichen Bereich. Er ist Mitgründer von arc42 und iSAQB sowie Fellow der innoQ. Gernot lebt in Köln.
Dr. Gernot Starke stellt sich seit vielen Jahren der Herausforderung, die Architektur großer Systeme effektiv zu gestalten. Zu seinen Kunden zählen mittlere und große Unternehmen aus den Branchen Finanzdienstleistung, Logistik, Handel, Telekommunikation und dem öffentlichen Bereich. Er ist Mitgründer von arc42 und iSAQB sowie Fellow der innoQ. Gernot lebt in Köln.
Carl Hanser Verlag GmbH & Co KG
Vilshofener Str. 10
81679 München
E-Mail: info@hanser.de
Sicherheitshinweis entsprechend Art.9 Abs. 7 Satz 2 GPSR entbehrlich
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