Reader und Tablet-PC

Amazon, Apple, auch viele Sortiments-Buchhändler haben Online-Angebote, über die sie E-Books kaufen können. Meist sind die Anbieter fest mit einem Geräte-Typ verbunden – Amazon hat seine verschiedenen Kindle-Ausgaben, Apple bediente iPads, eine Allianz von mehreren Buchhändlern in Deutschland vertreibt den Tolino. Der Vorteil für den Kunden ist der, dass die Anbieter auf diese Weise das Gerät ihrer Kunden gut kennen, und so sicherstellen können, dass das E-Book – letztlich ja einfach eine Datei mit ein paar eingebauten Funktionen – gut auf dem Gerät wiedergegeben wird. So wird sichergestellt, dass sich der Reader erinnert, an welcher Stelle der Leser das E-Book aus der Hand gelegt hat, dass man das E-Book leicht wieder ins Regal stellen kann oder dort hervorholen. Jeder Anbieter hat seine eigene Lösung, ob die E-Books auch in einer „Cloud“ vorrätig gehalten werden, oder wie einfach es ist, nach dem Auslesen eines E-Books gleich das nächste zu kaufen. All das funktioniert am besten bei einer engen Koppelung von Gerät und E-Book-Anbieter.

Vom Verlag werden den Anbietern über die digitale Auslieferung ePub-Dateien der Bücher zur Verfügung gestellt. Jeder Anbieter bereitet diese Daten dann noch einmal nach seinen speziellen Vorstellungen für seine Geräte auf. Es ist also manchmal gar nicht, manchmal nur mit etwas Mühe bzw. mit Hilfe besonderer Apps möglich, Amazon-E-Books auf einem iPad oder umgekehrt zu lesen.

Reader gibt es in verschiedenen Ausgaben. Da sind sehr einfache und stromsparende Geräte, die nur Text anzeigen können, keine Videos oder interaktive Programme abspielen können. iPads oder neuere, teurere Geräte können das natürlich, und oft noch viel mehr. Wenn Verlage heute Enhanced E-Books anbieten, die Videos oder Programme enthalten, haben die E-Book-Anbieter ein Problem. Sie müssen wissen, über welches Gerät der Leser verfügt, um zu verhindern, das jemand mit einem alten Gerät ein E-Book kauft, dessen Nutzen er auf seinem Gerät gar nicht haben kann. In einer ersten Welle haben die Anbieter deshalb kurzerhand alles, was nicht einfacher Text ist, aus E-Books entfernt.

Heute ist Amazon am weitesten und hat eine Software, um sicherzustellen, dass für jedes Gerät nur E-Books gekauft werden können, die dort auch funktionieren. Es bleibt aber, dass nach den ersten vorsichtigen Versuchen die große Welle von Enhanced E-Books noch nicht gekommen ist. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz: weil es keine Angebote gibt, haben Amazon, Apple und alle anderen Anbieter darauf verzichtet, für solche E-Books eine eigene Kategorie einzurichten. Und weil es diese Kategorie nicht gibt, werden die paar Enhanced E-Books, die es gibt, nicht gefunden. Die Absatzzahlen überzeugen dann die Verleger nicht, und so schließt sich der Kreis. Aber das kann sich ja noch ändern…

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