CMS

Was macht ein Content Management System?

Das Zauberwort bei E-Books auf der Herstellseite heißt „Struktur“. Diejenigen, die die Hanser Word-Formatvorlage kennen oder mit LaTex arbeiten, sind damit schon gut vertraut. Eine Überschrift, die nicht über typographische Auszeichnungen wie Schriftgröße, Fettung oder Kursivsetzung als solche gekennzeichnet wird, sondern über eine Zuweisung zur Überschrift wird, ist strukturiert. Im Hintergrund trägt sie das Merkmal „Ich bin eine Überschrift 1. Ordnung“. Andere Systeme, können dieses Merkmal erkennen und typographisch interpretieren. Nun kommt man von der Word-Welt in die XML-Welt. XML ist ein Datenformat, das die medienneutrale Darstellung der Daten ermöglicht. Es ist das Herzstück des neuen Prozesses, mit dem der Verlag Buchinhalte zusammen mit externen Bearbeitern, Lektoren und Herstellern bearbeiten will.

Durch XML ist es möglich, dass die oben erwähnte Überschrift im Druck z.B. eine größere Schrift bekommt und gefettet wird. Bei der ePub-Ausgabe könnte der Verlag auf die größere Schrift verzichten, dafür aber festlegen, dass Überschriften immer in blauer Farbe angezeigt werden sollen. Diese Flexibilität bekommt man, wenn die Inhalte gut strukturiert sind. Mit anderen Worten, nur für Inhalte, für die es im Verlag ein entsprechendes Strukturmerkmal gibt, greifen Automatismen. Alle anderen typographischen Festlegungen im Manuskript machen es erforderlich, dass jemand manuell eingreift, und das dann nicht nur für die gedruckte Ausgabe, sondern mindestens auch noch einmal für die ePub-Ausgabe.

Viele Autoren haben es zur wahren Meisterschaft gebracht, das eigene Manuskript selbst zu setzen. Auch wenn das viel Arbeit bedeutet, schätzen das einige, weil es ihnen erlaubt, den Satz nach eigenen Vorstellung zu machen und auch noch im letzten Moment Korrekturen oder Verbesserungen einzuarbeiten. Autorensatz wird in Zeiten der vielfältigen Ausgaben der Vergangenheit angehören. Der Verlag will und braucht die Hilfe der Autoren, aber nur in der Form, dass sie zusammen mit dem Verlag darauf achten, das Manuskript technisch sauber zu strukturieren.

Nicht immer wird das Ergebnis so aussehen wie frühere Ausgaben des Buches. Hanser versucht, möglichst viele seiner Reihen „mitzunehmen“ und für sie Lösungen zu finden, wie die Entsprechung zum Buchsatz auf kleinen Reader-Bildschirmen aussehen könnte. Für alle Versionen der Word-Formatvorlagen und LaTex-Vorlagen hat man solche Lösungen gefunden. Es bleiben aber noch zahlreiche Werke, bei denen man mit Autoren gemeinsam abwägen muss, wie der Verlag in Zukunft verfahren will.

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